Tuesday 27 march 2 27 /03 /März 16:57

Ich beschäftige mich als Hobbyköchin gern mit der rumänischen Küche, da sie westliche und östliche Elemente vereint. Die Gerichte sind in der Regel bekömmlich und schmackhaft und nicht schwer zuzubereiten. Ein klassisches Gericht ist Ciorba de perisoare. Dabei handelt es sich um eine Suppe mit Fleischknödeln bzw. Fleischklößchen.

 

Für vier Portionen verwende ich 500 g Hackfleisch, zwei Esslöffel Reis, ein kleines Weißbrot, zwei Eier und eine Zwiebel. Dazu benötigt man auch Zutaten für das Gemüse, beispielsweise vier kleine Karotten, einen kleinen Sellerie, eine Zwiebel, zwei Blätter Weißkohl, drei Tomaten, eine kleine rote Paprika, 200 ml Öl, 500 ml (saure) Krautsuppe, Petersilie, Dill, Paprikapulver, zwei Esslöffel Sahne und ein Eigelb.

 

Das gesamte Gemüse wird mit einer Zwiebel sehr fein gehackt und im erhitzten Öl gedünstet. Die Gewürze und die gehackten Kräuter werden hinzugegeben und dann gießt man das Ganze mit kaltem Wasser auf. Eine halbe Stunde köchelt man bei niedriger Temperatur die Mischung. Der Reis muss etwas einweichen und dann nach dem Waschen mit dem Hackfleisch und den restlichen Zutaten zu etwa nussgroßen Klößchen geformt werden. Sie werden in der Gemüsesuppe gekocht, wobei man die Krautsuppe ebenfalls beimischt. Die Klöße sollten weich sein, aber noch ein wenig Biss haben. Das Eigelb wird mit Wasser verquirlt, mit der Sahne verrührt und in der Fleischklößchensuppe aufgelöst.

von Mia
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Friday 3 february 5 03 /02 /Feb. 15:24

Eins meiner Lieblignsessen t ist Mamaliga mit Käse, wobei es sich um eine rumänische Polenta handelt, die man hervorragend zu Krautwickeln servieren kann.  Mit dem richtigen Küchenhelfer ist das Rezept problemlos umsetzbar, auch für weniger versierte Köche.

 

Polenta.jpg


Quelle: Robert Babiak  / pixelio.de

 

Man benötigt 225 g Maisgries, einen Liter Milch (gerne fettarm), 80 g Schafskäse (zerrieben), 120 g Butter oder Margarine und eine Prise Salz. Rund 40 g der Butter und Milch werden miteinander vermischt und zum Aufkochen gebracht. Nun gibt man den Maisgries schrittweise dazu und rührt dabei ständig um. Die Flamme wird reduziert und man lässt die Mischung köcheln, bis sie gut aufgequollen ist. Diesem dicken Brei fügt man nun langsam und erneut unter viel Rühren den Käse zu und schmeckt mit Salz ab. Die restlichen 80 g der Butter werden gebräunt und dann über den Brei gegossen. Fleischgerichte oder Würste sind die ideale Beilage hierfür, doch auch Sahne mit Kräutern oder ein frischer Salat passt dazu. Dieses Rezept ergibt etwa fünf Portionen. Möchte man auf Milch verzichten, empfiehlt sich ein Liter Wasser. Es ist auch möglich, die Polenta zu würzen oder den Brei im Ofen zu überbacken.

von Mia
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Thursday 2 february 4 02 /02 /Feb. 16:47

Um rumänisch zu kochen, braucht man vor allem Zeit. Sehr gern bereite ich ab und zu Sarmale zu. Das sind Krautwickel, die in Rumänien insbesondere zu feierlichen Anlässen gern gegessen werden und zu jeder Jahreszeit passen. Einen ganzen Kopf Sauerkraut, ein halbes Kilogramm Hackfleisch – am besten vom Schwein – und 100 g Reis braucht man ebenso wie eine große Zwiebel, jeweils einen Esslöffel Paprikapulver und gehackte Petersilie sowie zwei Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer.

 

Das Hackfleisch und die möglichst klein gehackte Zwiebel werden mit dem Reis, den Gewürzen und Kräutern gut vermischt. Die Blätter des Sauerkrauts werden sorgfältig abgelöst und abgewaschen. Zum Füllen legt man ein Sauerkrautblatt flach auf die Hand oder ein Brett und gibt einen Esslöffel der Füllung in die Mitte. Sodann rollt und faltet man den Krautwickel so fest wie möglich. Alle Wickel gibt man in einen großen Topf und bedeckt das Ganze mit Wasser und ein bischen Tomatensaft bevor man es bis zu zwei Stunden auf niedriger Flamme mit den Lorbeerblättern kocht. Das Ganze wird dann am Ende mit Polenta und saure Sahne serviert. Pofta buna!

von Mia
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Tuesday 31 january 2 31 /01 /Jan. 19:00

Hallo zusammen!

 

Mein Name ist Mia, ich komme aus Konstanz und werde euch nun in die Künste der rumänischen Küche einweihen. Wo ich gelernt habe, rumänisch zu kochen? Mein Opa stammt aus Transilvanien, aus der Nähe von Cluj-Napoca. Er ist nach dem zweiten Weltkrieg nach Deutschland gezogen, allerdings haben wir dort immer noch einige unserer Vorfahren, die wir ab und zu mal besuchen. Ich bin in Rumänien total verliebt! Die Landschaft dort ist total beeindruckend und die Menschen sind super nett und gastfreundlich. Ich liebe auch die Sprache - mein Mann ist ja Italiener und man würde es vielleicht nicht glauben, aber Rumänisch ist die einzige romanische Sprache in Osteuropa. Somit sind sich die italienische und rumänische Sprache sehr ähnlich. Wenn man ein paar rumänische Wörter kann, hat man vor Ort schon einiges gewonnen. Die Küche - super lecker - auch wenn es super zeitaufwendig ist, denn alles wird frisch zubereitet, ohne Konservierungsmittel oder ähnliches. Mhmmm, ich fange schon an zu grinsen, allein wenn ich an Sarmale (= Krautwickerl) denke oder an Ciorba (= rumänische Gemüsesuppe) - nicht zu sprechen von Mamaliga (= Polenta) mit Frischkäse und sauere Sahne ....

 

Karpathen.jpg

 

Foto: Südkarpaten, Lothar Henke / pixelio.de

von Mia
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